Über Nacht nahm die Nichtregierungs-Organisation Solidar Suisse einen Kurzfilm gegen Nahrungsmittelspekulation vom Internet. 

Die Schweizer erhielten Post von den Ferrari-Anwälten. Im Spot von Solidar Suisse musste ein Ferrari-Fahrer als Symbol für Gier und rücksichtsloses Verhalten herhalten - sehr zu Missfallen der Italiener, die einen Imageschaden befürchteten, wenn die Firma mit Nahrungsmittel-Spekulation in Verbindung gebracht wird.

Solidar Suisse ist offenbar erfreut über die Klageandrohung: «Es freut uns, dass diese menschenverachtende Spekulation ein so schlechtes Ansehen hat! Und wir arbeiten daran, dass sich diese Haltung auch bei Schweizer Banken und Pensionskassen durchsetzt.»

Inzwischen wurde der Film leicht abgeändert wieder online gestellt.

(chb) 

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