Fiat Chrysler geht davon aus, dass seine Sportwagen-Tochter Ferrari bei dem geplanten Börsengang mit mindestens zehn Milliarden Euro bewertet wird. Konzernchef Sergio Marchionne nannte diese Summe am Freitag am Rande einer Firmenveranstaltung in Turin.

Der italienisch-amerikanische Autobauer hatte 2014 das Vorhaben bekanntgegeben, zehn Prozent der Ferrari-Anteile an die Börse zu bringen. Mit den Einnahmen will der weltweit siebtgrösste Autobauer, der vor einigen aus der Übernahme von Chrysler durch Fiat entstanden war, seine Expansionspläne finanzieren.

Verschiebung auf 2016 möglich

Ursprünglich war der Ferrari-Börsengang für 2015 angekündigt, inzwischen wird aber eine Verschiebung bis ins kommende Jahr hinein nicht ausgeschlossen.

Anzeige

(reuters/gku)