Ferrari wird seinen Steuersitz nicht aus Italien verlegen. Der Mutterkonzern des legendären Sportwagenbauers, Fiat Chrysler (FCA), dementierte am Donnerstag entsprechende Medienspekulationen. Es gebe keine Pläne, den Steuersitz oder das operative Geschäft ins Ausland zu verlegen.

Der italienische Autobauer Fiat hatte nach dem Zusammenschluss mit dem US-Autokonzern Chrysler seinen Hauptsitz in die Niederlande und seinen Steuersitz nach Grossbritannien verlagert. In Italien gab es Befürchtungen, dass auch Ferrari nachzieht.

Ferrari braust an die Börse

Mitte 2015 soll Ferrari von Fiat Chrysler abgespalten und an die Börse gebracht werden. Zehn Prozent der Ferrari-Aktien sollen auf den Markt kommen und die übrigen Anteile an die FCA-Aktionäre gehen.

Mit der Ferrari-Abspaltung will der weltweit siebtgrösste Autobauer seine Expansionspläne finanzieren. Mit diesen soll der Rückstand auf den japanischen Weltmarktführer Toyota und den europäischen Branchenprimus Volkswagen verringert werden.

(awp/ise)