Das Wachstum von Fielmann zahlt sich für die Aktionäre aus. Die Optikerkette baute ihre Stellung im abgelaufenen Jahr weiter aus. Während die übrige Branche beim Absatz schwächelte, verkaufte das börsennotierte Familienunternehmen aus Hamburg mit 7,3 Millionen Brillen 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn kletterte etwas stärker als der Umsatz, weil Fielmann mehr aufwändige Gleitsichtbrillen verkaufte und zudem von seiner führenden Stellung beim Einkauf von Brillengestellen und Gläsern profitierte.

Fielmann hat sein Filialnetz in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und setzt zugleich auf einen hohen Ausbildungsstand seiner Belegschaft. Fast ein Fünftel der gut 16'000 Mitarbeiter waren zum Jahresende Auszubildende.

Familie kassiert kräftig mit

Die hohe Ausbildungsquote kann sich Fielmann leisten, da der Gewinn sprudelt. Der Jahresüberschuss kletterte 2013 um acht Prozent auf 140 Millionen Euro, wie Fielmann am Donnerstag mitteilte. Davon sollen erneut fast 90 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet werden, darunter als größte Anteilseigner die Familie des Unternehmensgründers. Die Dividende steigt um 20 Cent auf 2,90 Euro. Direkt und über eine Stiftung kontrolliert die Familie von Günther Fielmann knapp 72 Prozent des Unternehmens.

Für das laufende Jahr zeigte sich Fielmann zuversichtlich, den Marktanteil weiter auszubauen. «Die ersten Wochen des Jahres stimmen uns optimistisch», liess Vorstandschef Günther Fielmann mitteilen.

(reuters/gku)