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Fifa-Funktionär: Schweizer Uhren und Ferrari als Pfand

Jeffrey Webb ist der erste Fifa-Offizielle, den die Schweiz an die USA auslieferte. Dort musste er Wertsachen für 10 Millionen als Kaution hinterlegen – darunter viele Schweizer Uhren und Diamanten.

Von Christian Bütikofer
am 07.08.2015

Jeffrey Webb war Sepp Blatters Liebling und galt als Kronprinz für dessen Nachfolge als Fifa-Präsidenten. Daraus wurde nichts, als ihn die Schweizer Justiz auf Wunsch der USA mit sechs anderen hohen Fussballfunktionären verhafteten und diesen Juli als erste Person in die Staaten auslieferten.

In den Vereinigten Staaten muss Webb allerdings bisher nicht hinter Gittern schmoren. Weil er eine Kaution im Wert von 10 Millionen Dollar hinterlegte, kam er aus der Untersuchungshaft frei. In Bar jedoch zahlte Webb nicht – er klaubte diverse wertvolle Besitztümer zusammen.

Lange Liste

Die Liste seiner abgegebenen Wertgegenstände ist so schillernd wie er selbst: Neben zehn Immobilien hat er vom Ferrari über eine eindrückliche Sammlung von Schweizer Uhren bis zum standesgemässen Hochzeitring alles Mögliche hinterlegt, um vorübergehend freizukommen. Welche Gegenstände das sind, sehen Sie in der Bildergalerie oben.

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