Die Julius Bär Gruppe eröffnet eine interne Untersuchung, die in Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal bei der Fifa steht. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Bank kooperiere mit den Behörden, wird Pressesprecher Jan Vonder Muehll zitiert.

Wie tief Julius Bär in den Korruptionsskandal bei der Fifa verwickelt ist, geht aus der Nachricht nicht hervor. Die Bank bestätigt auf Anfrage von Handelszeitung.ch, dass sie aktiv wurde. Pressesprecherin Sabine Jaenecke schreibt: «Julius Bär – als eine von mehreren Banken, über die angebliche Fifa-Gelder flossen – hat eine interne Untersuchung eröffnet und kooperiert vollständig mit den Behörden. Darüber hinaus nennt die Bank keine Einzelheiten: «Laufende Verfahren werden nicht weiter kommentiert.»

Schweizer Justiz ermittelt

Die Schweizer Bundesanwaltschaft gab am Mittwoch bekannt, dass sie sich bei ihren Ermittlungen auf 53 Verdachtsmeldungen von Schweizer Banken wegen Geldwäscherei stützt. Die Justiz steht aber erst am Anfang. Momentan müssten neun Terabytes an Daten aufbereitet und analysiert werden, sagte Bundesanwalt Michael Lauber vor den Medien in Bern. Der Fall sei gewaltig, komplex und aufwendig.

(ise/ama)

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