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Rote Zahlen
Fifa-Museum: 32 Millionen Verlust im ersten Jahr

Fifa-Museum: Auch im nächsten Jahr ist ein Millionenverlust budgetiert. Keystone

Seit neun Monaten ist das Fifa-Museum in Zürich offen und fährt bereits Verluste im zweistelligen Millionenbereich ein. Die Fifa hat eine Task Force für die Sanierung eingerichtet.

Von Stefan Barmettler
am 09.11.2016

Das Fifa-Museum im Zürcher Enge-Quartier ist erst seit neun Monaten offen, doch das finanzielle Loch ist bereits gewaltig. Gemäss «Handelszeitung»-Recherchen wird das Museum samt Gastrobetrieb in diesem Jahr mit einem Verlust von 32 Millionen Franken abschliessen. Diese Zahl hat die Fifa bestätigt. Im nächsten Jahr ist ein Verlust von 20 bis 25 Millionen Franken budgetiert.

Die neue Fifa-Generalsekretärin Fatma Samoura lässt nun ein Sanierungskonzept ausarbeiten. Um ein nachhaltiges Geschäftsmodell für das Museum zu entwickeln, hat die Fifa eine Task Force eingerichtet. Vorsitz der Arbeitsgruppe ist der stellvertretende Generalsekretär Zvonimir Boban. Vorschläge der Arbeitsgruppe sollen dem Fifa-Rat im Januar 2017 vorgestellt werden.

Businessplan sah schwarze Null vor

Die Fifa beschäftigt im Museum und im Gastrobetrieb insgesamt 105 Mitarbeitende. Kürzlich wurde der Museumsdirektor entlassen. Der Businessplan, der noch unter dem ehemaligen Fifa-Präsidenten Joseph Blatter verfasst wurde, sah im zweiten Betriebsjahr eine schwarze Null vor.

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