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Busse
Fifa verhängt Sanktionen gegen Beckenbauer

«Der Kaiser»: Franz Beckenbauer wird mangelnde Kooperation vorgeworfen. Keystone

Die Weltfussballverband hat Sanktionen gegen Franz Beckenbauer verhängt. Die Fussballlegende wurde zu einer kleinen Busse verdonnert. Damit ist der Ärger für ihn aber noch nicht vorbei.

Veröffentlicht am 17.02.2016

Der Kaiser fällt: Die Ethik-Kommission des Weltfussballverbandes hat Sanktionen gegen den Fussball-Funktionär Franz Beckenbauer verhängt. Er muss unter anderem eine Busse von 7000 Franken bezahlen, teilte die Kommission mit.

Beckenbauer habe bei der Untersuchung zur Vergabe der Fussball-Weltmeisterschaften nach Russland 2018 und nach Katar 2022 nicht genügend kooperiert. Die Vergabe der Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland sei nicht Gegenstand des Verfahrens gewesen.

Millionen-Zahlung an Fifa

Die Massnahmen gegen Beckenbauer treten der Mitteilung zufolge unmittelbar in Kraft. Der mächtige Fussball-Weltverband wird derzeit von dem grössten Skandal seiner mehr als hundertjährigen Geschichte erschüttert. Die USA haben Anklage gegen mehrere Fifa-Funktionäre erhoben.

Ihnen wird organisierte Kriminalität, Geldwäsche und Betrug im Zuge millionenschwerer systematischer Bestechungen zur Last gelegt. Auch der Deutsche Fussball-Bund (DFB) hatte Ungereimtheiten rund um eine Millionen-Zahlung an die Fifa eingeräumt. Beckenbauer hatte Bestechungsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Fussball-WM 2006 an Deutschland vehement zurückgewiesen.

(reuters/cfr/chb)

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