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Filialen der zyprischen Banken in Griechenland geöffnet

Bank of Cyprus in Athen: Hier werden wieder Kunden empfangen. (Bild: Keystone)

Mehr als 300 Filialen von zyprischen Banken hat die griechische Piräus-Bank übernommen. Im Gegensatz zu den Finanzinstituten auf Zypern haben diese nicht mehr geschlossen.

Veröffentlicht am 27.03.2013

Die Filialen zyprischer Banken in Griechenland haben wieder geöffnet. Die Wiedereröffnung erfolgte wie angekündigt, nachdem die griechische Piräus-Bank die Niederlassungen der drei zyprischen Grossbanken Bank of Cyprus, Laiki und Hellenic Bank übernommen hatte.

Die Piräus-Bank teilte mit, die Guthaben bei diesen Filialen seien gesichert. Es handelt sich um 312 Bankfilialen mit 5268 Angestellten. Schon vor der Öffnung bildeten sich in Athen Schlangen. «Die Leute sind beunruhigt, aber wir beruhigen sie», sagte ein Bankangestellter.

Nach den Erklärungen der Piräus-Bank bleiben den Kunden der Filialen in Griechenland die Zwangsmassnahmen erspart, die für Anleger ab 100'000 Euro Guthaben in Zypern beschlossen wurden. Kunden mit solchen Guthaben sollen in Zypern zur Bildung eines Kapitalstocks verpflichtet werden.

Rekapitalisierungsfonds

Die Übernahme der Niederlassungen zyprischer Banken durch die Piräus-Bank war in der vergangenen Woche vom griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras gemeinsam mit Zyperns Präsident Nikos Anastasiades vorbereitet worden.

Mit der Übernahme werden die Tochtergesellschaften zu griechischen Bankfilialen und können so vom Rekapitalisierungsfonds profitieren, der von der EU und dem Internationalen Währungsfonds im Zuge des zweiten Hilfspakets für Griechenland bereitgestellt worden war. Die zyprischen Banken sollen erst am Donnerstag wieder öffnen.

(tno/tke/sda)

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