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Finanzchef verlässt RBS - nach nur zehn Wochen

Nathan Bostock: Wechselt zurück zu Santander. (Bild: ZVG)

Bereits nach zehn Wochen als Finanzchef verlässt Nathan Bostock die Royal Bank of Scotland wieder. Der 53-Jährige wechselt zum britischen Arm der spanischen Santander.

Veröffentlicht am 11.12.2013

Nathan Bostock kehrt der Royal Bank of Scotland (RBS) den Rücken. Der 53-Jährige wird stellvertretender Konzernchef des britischen Arms der spanischen Grossbank Santander.

Bostock war 2009 von Santander zu der seit der Finanzkrise grösstenteils verstaatlichten RBS gewechselt. Seine Rückkehr befördert nun Spekulationen, dass die Spanier die Börsenpläne für ihre Tochter in Grossbritannien wieder forcieren könnten.

Bostock war im Mai noch vom damaligen RBS-Vorstandschef Stephen Hester als künftiger Finanzchef vorgestellt worden. Hester selbst hatte kurz danach seinen Rückzug angekündigt. Seit Oktober steht Ross McEwan an der RBS-Spitze.

Die Bank war in der Finanzkrise 2008 knapp an der Pleite vorbeigeschrammt und musste mit 45 Milliarden Pfund gerettet werden. Seitdem gehört sie zu 81 Prozent dem Staat. Derzeit ist der Steuerzahler noch weit davon entfernt, ohne Verluste aus dem Engagement herauszukommen. Die Bank kämpft immer noch mit zahlreichen Altlasten.

(reuters/se/aho)

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