Der staatlich gestützte niederländische Bank- und Versicherungskonzern ING greift zum Rotstift. 2350 der zuletzt knapp 87'000 Stellen sollen wegfallen. Dadurch sollen die jährlichen Kosten um etwa 460 Millionen Euro gedrückt werden, wie das Unternehmen mitteilte.

Vom Stellenabbau sind sowohl die Bank- wie auch die Versicherungssparte des Konzerns betroffen. ING kämpfte im dritten Quartal vor allem mit einem schwachen Geschäft in der Versicherungssparte, die inzwischen bereits teilweise verkauft wurde und auf Geheiss der EU-Kommission ganz abgespalten werden muss.

(tke/vst/sda)