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Finma-Befund über UBS ist ein «Mysterium»

UBS: Die US-Behörden halten vom Finma-Befund wenig. Keystone

Dem Befund der Finma über die Steuervergehen der Grossbank UBS können die US-Justizbehörden nichts abgewinnen. Der Bericht sei «unqualifiziert» und das Resultat ein Rätsel.

Von Stefan Barmettler
am 09.07.2014

Die US-Justizbehörden halten gemäss Handelszeitung wenig von der Finma-Untersuchung über die Steuervergehen der UBS aus dem Jahr 2009. Darin wird der damaligen UBS-Konzernleitung attestiert, nichts von den kriminellen Handlungen des Amerika-Desks gewusst zu haben.

In neuen Gerichtsunterlangen schreibt das US-Departement of Justice, dass der Befund der Schweizer Behörden «unqualifiziert» und das Resultat «ein Mysterium» bleibe. Die Anwälte des angeklagten ehemaligen Chefs des Wealth Management, Raoul Weil, hatten den Bericht der Finanzmarktaufsicht eingereicht, um Weil aus der Schusslinie zu nehmen. Der ehemalige Top-Banker steht Mitte Oktober in Florida vor Gericht.

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