First Reserve hat am 5. August die Anmeldung für die Übernahme der europäischen Rohstoffhändlerin Metallum Holding bei Europäischen Wettbewerbsbehörde zurückgezogen, wie aus dem Amtsblatt der Europäischen Union hervorgeht. Die im Frühjahr bekannt gegebene Transaktion über 670 Millionen Euro ist nicht zustande gekommen.

Das Scheitern des Deals  bestätigen auch mit den Verhandlungen vertraute Personen. «Das Abkommen für den Aktienkauf ist ungenutzt ausgelaufen», heisst es. Ausschlaggebend seien offenbar rechtliche Komplikationen gewesen. Sowohl First Reserve wie die französische Beteiligungsgesellschaft Alpha als aktuelle Eigentümerin der Metallum Holding kommentierten die Angelegenheit nicht.

Der Deal hätte mit 45 Prozent Fremdkapital von der französischen Bank BNP Paribas finanziert werden sollen.

Zur luxemburgischen Metallum Holding gehören die Schweizer Metallum Group mit Sitz in Regensdorf und die belgische Metallo-Chimique. Die beiden Unternehmen sind vor allem im Recycling, Aufbereiten und Handel von Kupfer und anderen Metallen tätig. First Reserve ist unter anderem auch im Rohstoffkonzern Glencore investiert.

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(tno)