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Fitch: Keine Panik vor der Aschewolke

Sattelitenbild des Vulkanausbruchs. (Bild: Keystone)

Entwarnung: Laut der Ratingagentur Fitch droht den europäischen Fluggesellschaften durch den Vulkanausbruch in Island kein vergleichbarer Verlust wie im vergangenen Jahr.

Veröffentlicht am 24.05.2011

Auch wenn der nächste isländische Vulkan jetzt Asche spuckt: Laut der Ratingagentur Fitch dürften sich die europäischen Fluggesellschaften trotzdem weiter erholen. Laut den Experten der Agentur dürften die finanziellen Auswirkungen gering sein. Im Vergleich zu April 2010 seien die Airlines in einer wesentlich besseren Verfassung, so Fitch. Vor 14 Monaten hatte die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull ein beispielloses Flugchaos ausgelöst.

Im schlimmsten Fall könnte die Aschewolke für die gesamte Industrie laut Fitch zu täglichen Umsatzausfällen von rund 150 Millionen Euro führen. Dies sei der Wert, der im vergangenen Jahr für die Flugausfälle von dem Dachverband der Fluggesellschaften, International Air Transport Association (IATA), berechnet worden sei. Fitch rechnet allerdings mit geringeren Ausfällen, da der europäische Flugverkehr besser koordiniert sei. Zudem versuchten die Fluggesellschaft, Flugausfälle zu minimieren. Die Flugindustrie erholt sich seit der zweiten Jahreshälfte 2010.

Island hatte am späten Montagabend seine internationalen Flughäfen wieder geöffnet - auch den Airport von Keflavik. Der Grímsvötn war am Dienstag nach Angaben isländischer Experten nach dem Ausbruch am Samstagabend weiterhin aktiv und schürte die Angst vor neuen Problemen im Luftverkehr.

(laf/rcv/sda)

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