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Fernbus
Flixbus mit starkem Wachstum in der Schweiz

Der grüne Bus der Firma Flixbus.
Bus von Flixbus: Die grünen Fahrzeuge sind das Markenzeichen der deutschen Firma. Quelle: Keystone

Das deutsche Fernbus-Unternehmen hat letztes Jahr in der Schweiz 1,2 Millionen Fahrgäste verzeichnet. Das ist ein Plus von 20 Prozent.

Veröffentlicht am 10.01.2018

Das deutsche Fernbus-Unternehmen Flixbus hat nach eigenen Angaben letztes Jahr in der Schweiz 1,2 Millionen Fahrgäste befördert. Europaweit waren es 40 Millionen Passagiere.

Der Reisebusbetreiber ist in der Schweiz weiter auf Expansionskurs. 2017 bot Flixbus etwa aus Zürich neue Direktverbindungen nach Italien an, zum Beispiel nach Como, Bologna, Florenz oder Rom.

Neu eingeführt wurden zudem Verbindungen von Luzern nach Mailand, Venedig oder Strassburg. Ausserdem kamen in der Schweiz neue Haltestellen hinzu, etwa Schaffhausen.

Europaweit unternahmen die Kunden 40 Millionen Fahrten in den grünen Bussen, wie Flixbus mitteilte. Im Vorjahr waren es 30 Millionen. Das Unternehmen ist zahlreichen europäischen Ländern aktiv und expandiert inzwischen auch in die USA.

Dominierend in Deutschland

Mehr als die Hälfte seines Geschäfts macht Flixbus noch in Deutschland. Dort deckt das Unternehmen nach mehreren Übernahmen 94 Prozent des deutschen Fernbusmarktes ab und ist damit Quasi-Monopolist.

Flixbus hat keine eigenen Busse, sondern nimmt mittelständische Busunternehmen unter Vertrag und lässt sie im Auftrag fahren. Flixbus selbst kümmert sich um Fahrpläne und Ticketverkauf.

Das Unternehmen wurde 2013 gegründet, nachdem in Deutschland das Monopol der Bahn auf den Fernverkehr zwischen Städten abgeschafft worden war. Bis dahin waren Fernbusse – aus historischen Gründen mit Ausnahme von Strecken von und nach Berlin – in Deutschland verboten.

Schweizer Inlandnetz wird geprüft

In der Schweiz prüft Flixbus nach wie vor, ob ein Inlandnetz in Frage kommt, wie Flixbus-Sprecher David Krebs auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Bisher durften grenzüberschreitende Fernbuslinien in der Schweiz keine Passagiere von einem Ort zum anderen innerhalb eines Landes befördern. Grund dafür ist das so genannte Kabotageverbot des Landverkehrsabkommens mit der EU.

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