Auf Wunsch der Vereinigten Staaten verschärfen deutsche Behörden die Sicherheitskontrollen für Flüge in die USA. Die Kontrollen an Schweizer Flughäfen genügen den USA vorerst.

Passagiere sollten sich darauf einstellen, dass technische Geräte auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft und aus ihren Schutzhüllen genommen werden müssten, teilte das deutsche Innenministerium in Berlin mit.

Leere Akkus verboten

Genauere Angaben machte das Ministerium nicht. Die USA hatten aus Sorge vor Anschlägen bei bestimmten Direktflügen aus Europa die Mitnahme von Smartphones oder anderen elektronischen Geräten mit leerem Akku verboten.

Die Schweiz ist momentan nicht betroffen von den verschärften Sicherheitsmassnahmen, wie eine Sprecherin des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Die Schweizer Sicherheitsmassnahmen genügten den USA.

Passagiere sollen mehr Zeit einkalkulieren

Französische und britische Behörden hatten bereits zuvor dazu aufgerufen, mehr Zeit für die Sicherheitskontrollen am Flughafen einzuplanen. Welche anderen Länder betroffen sind, war zunächst unklar.

Hintergrund ist nach Angaben von Insidern die Sorge, dass sich Al-Kaida-Mitglieder in Syrien und Jemen zur Entwicklung von Bomben zusammengeschlossen haben, die an Bord von Flugzeugen geschmuggelt werden könnten.

(sda/dbe/sim)