In Südeuropa lockt ein neues Geschäft. Der griechische Staatsfonds Taiped sucht für 22 Regionalflughäfen neue Betreiber. Die Lizenz läuft 30 bis 35 Jahre. Der Sieger der Ausschreibung muss in den nächsten drei Jahren geschätzt 200 bis 220 Millionen Euro in die Airports investieren. Mediensprecherin Jasmin Bodmer bestätigt gegenüber handelszeitung.ch, dass die Flughafen Zürich AG in Athen ihr Interesse anmeldete.

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Noch ist aber nichts entschieden. «Mit der gebotenen Vorsicht schauen wir auch nach Südeuropa und eben Griechenland», so Bodmer. Der Flughafen Zürich würde so oder so keinen Alleingang wagen. Er ist momentan am Zusammenstellen eines möglichen Konsortiums. Man habe bislang noch keinerlei Entscheide getroffen.

«Genaue Prüfung»

Auch ob der genannte Investitionsbedarf realistisch ist, dazu kann Bodmer noch keine Angaben machen: «Wir wollen zuerst alle Fakten haben und diese mit unseren potenziellen Partnern einer genauen Prüfung unterziehen.»

Konkret geht es um zwei Gruppen von Flughäfen, die nur in einem Paket abgegeben werden. In der Gruppe 1 befinden sich Thessaloniki, Kerkira, Zakinthos, Kefallinia, Aktion, Kavala, Chania und als Zusätze Alexandroupolis, Kalamata, N. Anchialos und Araxos. In der Gruppe 2 stehen Rodos, Kos, Santorini, Mykonos, Mitilini, Skiathos und Samos zur Wahl. Zu den Zusätzen in dieser Gruppe gehören Chios, Karpathos, N. Anchialos und Limnos.

Bis zu drei der vier Zusätze können von der Regierung noch der jeweiligen Gruppe zugeteilt werden - oder sie bleiben staatlich.