Die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen begannen schlecht. Der Flughafen Zürich legte gemäss der «NZZ am Sonntag» in der Summe einen Vorschlag einer Gebührenerhöhung von 25 Prozent auf den Tisch. Die Fluggesellschaft Swiss als grösster Verhandlungspartner habe konsterniert reagiert, erklärten verhandlungsnahe Kreise dem Blatt.

Die Parteien nehmen offiziell zum Stand der Verhandlungen keine Stellung. Wenn sich der Flughafen mit seinen Kunden nicht bis zum Juni einigt, wird das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) über einen vom Flughafen eingereichten Gebührenvorschlag zu entscheiden haben.

Pro Jahr benutzen rund 24 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich. 85 Fluggesellschaften bedienen Kloten. Die Swiss mit ihrer Tochter Edelweiss ist mit einem Anteil von 60 Prozent am Passagieraufkommen mit Abstand die grösste Kundin. Air Berlin ist mit knapp 7 Prozent die Nummer zwei, vor der Lufthansa mit 4 Prozent. 

(se)