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Halbjahreszahlen
Flughafen Zürich steigert Umsatz

Zürich Flughafen

Flughafen Zürich: Die Passagierzahlen wachsen.

Quelle: ZVG

Der grösste Schweizer Flughafen erzielt mehr Umsatz in der ersten Hälfte des Jahres. Grund sind die stark gestiegenen Passagierzahlen.

Veröffentlicht am 28.08.2018

Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr 2018 dank einem starken Passagierwachstum mehr Umsatz erzielt. Weil im Vorjahr aber ein hoher Sondergewinn verbucht wurde, resultierte unter dem Strich ein tieferer Halbjahresgewinn. Die Prognosen für das Gesamtjahr wurden erhöht.

Der Umsatz stieg im ersten Semester um 10,5 Prozent auf 540,2 Millionen Franken. Dabei legte das Fluggeschäft um 5,7 Prozent auf 309,0 Millionen zu und die Erträge im Nichtfluggeschäft stiegen um 17,7 Prozent auf 231,2 Millionen Franken an, wie die Flughafenbertreiberin am Dienstag mitteilte.

Erträge dank Flughafen Florianopolis

Die aus dem internationalen Geschäft erzielten Erträge lagen bei 31,9 Millionen nach 4,9 Millionen im Vorjahr, insbesondere dank der Inbetriebnahme des Flughafens im südbrasilianischen Florianopolis. Das bereits im Juli kommunizierte Passagierwachstum lag bei 6,4 Prozent auf 14,6 Millionen Passagiere.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich unter Ausschluss von Lärmeffekten um 9,5 Prozent auf 293,1 Millionen Franken, bei einer um 0,6-Prozentpunkte tieferen Marge von 54,8 Prozent. Der Reingewinn gab um 7,9 Prozent auf 129,8 Millionen Franken nach, wobei das Vorjahr unter anderem von einem Sondergewinn aus dem Verkauf der Beteiligung am Flughafen Bangalore in Höhe von 31,4 Millionen begünstigt war. Unter Ausschluss dieses Effekts resultierte ein Gewinnplus von 16,6 Prozent.

Prognose für das Gesamtjahr erhöht

Für das Gesamtjahr 2018 erhöhte die Flughafenbetreiberin die Prognosen. Neu wird mit einem Passagierwachstum von rund 6 Prozent gerechnet. Gleichzeitig soll der EBITDA vor Sondereinflüssen um 6 bis 8 Prozent wachsen und der Gewinn um 10 bis 12 Prozent über dem Vorjahr ausfallen. Zuvor war das Unternehmen noch von einem Passagierwachstum von 4,5 bis 5 Prozent, einem 5 bis 7 Prozent höheren EBITDA und einem «rund 10 Prozent» höheren Gewinn ausgegangen.

(awp/mlo/tdr)

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