Die erfreuliche Wirtschaftsentwicklung in Europa und in Asien schlägt auch auf den Markt für Flurfördergeräte durch. Im vergangenen Jahr wurden weltweit nach Angaben der World Industrial Truck Statistics (WITS) insgesamt 855000 Flurfördergeräte verkauft (siehe untenstehende Tabelle). Dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Jahr 2005 von 14%. Vom Total entfielen 213000 Geräte auf Nordamerika (+8%), 353000 auf Europa (+16%) und 236000 auf Asien (+19%).

15% Wachstum für 2007

Dieser positive Trend setzte sich auch im laufenden Jahr fort. Nach den Schätzungen von WITS sollten dieses Jahr weltweit rund 930000 Flurfördergeräte verkauft werden, eine Zunahme von 90% gegenüber 2006. Ein starkes Wachstum verzeichnen auch dieses Jahr Europa (+15% auf 405000 Geräte) und Asien (+15% auf 270000 Einheiten). In den USA dagegen geht die Nachfrage derzeit zurück, es wird ein Absatzminus von 15% auf 180000 Einheiten erwartet. Entsprechend reduziert sich der Weltmarktanteil von Nordamerika auf 20 (25)%. Dominierender Markt bleibt Europa mit einem Weltmarktanteil von 45 gefolgt von Asien mit 28%. Auf Mittel- und Südamerika entfallen 4%, auf Australien/Ozeanien 2% und auf Afrika gerade noch 1%. Ein Blick auf die Rangliste nach Herstellern zeigt, dass Toyota seine Spitzenposition in den vergangenen Jahren klar verteidigen konnte.

Toyota unbestritten Nummer eins

In der Rangliste nach Herstellern steht der japanische Toyota-Konzern mit einem voraussichtlichen Umsatzvolumen von 5,05 Mrd Euro klar an der Spitze. Auf Rang zwei folgt mit 4,42 Mrd Euro die Kion Group, welche die Stapleraktivitäten des Linde-Konzerns mit den Marken Linde, Still und OM übernommen hat. Nach diesen beiden Spitzenreitern ist der Kampf um Platz drei noch offen. Gelingt es dem Jungheinrich-Konzern, die 2-Mrd-Euro-Marke zu knacken, stehen die Hamburger auf Platz drei knapp vor der Nacco-Gruppe (Hyster, Yale und Nissan) mit geschätzten 1,92 Mrd Euro Umsatz in diesem Jahr.
Der Kampf um die weltweiten Marktanteile wird sich auch in Zukunft weiter intensivieren und es ist mit weiteren Zusammenschlüssen zu rechnen.

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