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Forbo hat Probleme mit dem harten Franken

Forbo in Giubiasco: Der Bodenbelags- und Förderbandhersteller hat Probleme. Keystone

Die zwei Divisionen von Forbo haben sich im ersten Halbjahr unterschiedlich entwickelt. Während Bodenbeläge schlecht liefen, verkauften sich Förderbänder und Antriebsriemen einigermassen gut.

Veröffentlicht am 18.08.2015

Der Bodenbelags- und Förderbandhersteller Forbo leidet unter dem starken Franken. Die im ersten Halbjahr erzielten operativen Steigerungen bei Umsatz und Betriebsgewinn wurden von Währungseffekten wieder aufgefressen. Dies geht aus einem Communiqué des Unternehmens vom Dienstag hervor.

Die beiden Divisionen von Forbo entwickelten sich dabei unterschiedlich. Das Geschäftsfeld Bodenbeläge musste einen operativen Umsatzrückgang hinnehmen. Durch die Abrechnung in Schweizer Franken fiel das Minus noch deutlich grösser aus. Auch der Betriebsgewinn ging zurück.

Unterschiedlicher Wechselkurseinfluss

Hingegen konnte die Division Transportsysteme, welche unter anderem das Geschäft mit Förderbändern und Antriebsriemen umfasst, den Umsatz in allen Marktregionen steigern und auch einen höheren Betriebsgewinn vermelden. Laut Forbo ist der Wechselkurseinfluss in diesem Geschäft kleiner als bei den Bodenbelägen.

Insgesamt erzielte Forbo in der ersten Jahreshälfte einen Umsatz von 554,8 Millionen Franken, was einem Rückgang von 8,0 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Operativ hätte gemäss Forbo ein leichtes Umsatzplus von 0,7 Prozent resultiert.

Das Betriebsergebnis reduzierte sich um 11,3 Prozent auf 57,9 Millionen Franken. In Lokalwährungen vermeldet Forbo hier eine Steigerung um 3,7 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 45,8 Millionen Franken gegenüber 53,6 Millionen Franken in der Vergleichsperiode.

(sda/gku/ama)
 

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