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Forbo verkauft Industrieklebstoff-Sparte in die USA

Forbo - hier 2005 in Giubiasco - macht H.B. Fuller zu einem der weltgrössten Industriekleber-Hersteller. (Bild: Keystone)

Der Belags- und Klebstoffhersteller Forbo trennt sich vom Bereich Industrieklebstoffe. Der US-Konzern H.B. Fuller zahlt 370 Millionen Franken dafür. Für einen anderen Bereich prüft Forbo noch die Opti

Veröffentlicht am 22.12.2011

Der US-Konzern H.B. Fuller übernimmt die Sparte für Industrieklebstoffe vom Belags- und Klebstoffhersteller Forbo mit Sitz in Baar ZG. Der Verkaufspreis beträgt 370 Millionen Franken, wie Forbo bekanntgab. Nicht verkauft wird das Geschäft mit Bauklebstoffen.

Die Transaktion unterliege gewissen Bedingungen, darunter der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Vollzogen werde sie ab März 2012, schreibt Forbo. Mit dem Schritt entsteht einer der weltweit grössten Industriekleber-Hersteller.

Forbo beschäftigt im abzustossenden Unternehmensteil 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Umsatz der Sparte belief sich 2010 auf 499,3 Millionen Franken, für 2011 wird ein Umsatz von 510 Millionen Franken und ein Ebitda-Gewinn von 31 Millionen Franken erwartet.

Forbo: Ausbau im Alleingang nicht sinnvoll

Das Unternehmen begründete den Verkauf damit, dass ein weiterer Ausbau der Sparte im Alleingang nicht mehr sinnvoll und auch nicht mehr erfolgversprechend wäre. Der Schritt schaffe Mehrwert für die Beschäftigten.

Über mögliche Konsequenzen für die Arbeitsplätze wurde am Morgen zunächst nichts bekannt.

Für die Bauklebstoffe mit ihren gut 300 Mitarbeitenden prüft Forbo derzeit verschiedene Optionen. Diese Sparte hatte 2010 einen Umsatz von 107,3 Millionen Franken erwirtschaftet.

(tno/rcv/awp)

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