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Forbo wächst im ersten Halbjahr leicht

Forbo in Giubiasco: Der Konzern steigert den Gewinn pro Aktie überproportional.   Keystone

Der Belags- und Klebstoffhersteller steigerte im ersten Semester den Umsatz. Mit den Zahlen hat Forbo die Erwartungen der Analysten knapp erfüllt.

Veröffentlicht am 19.08.2014

Die in den Bereichen Bodenbeläge, Bauklebstoffe sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik tätige Forbo-Gruppe hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2014 den Umsatz um 1,8 Prozent auf 603,0 Millionen Franken gesteigert, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 5,0 Prozent.

Die gute Umsatzentwicklung aus dem Geschäftsjahr 2013 habe sich im ersten Halbjahr fortgesetzt, teilt das Unternehmen mit. Negative Währungseinflüsse insbesondere vom japanischen Yen und vom amerikanischen Dollar hätten den ausgewiesenen Umsatz jedoch um rund 20 Millionen Franken geschmälert.

Gewinn je Aktie überproportional gestiegen

Der Ebit legte auf vergleichbarer Basis um gut 12 Prozent auf 65,3 Millionen Franken zu und die Ebit-Marge um 1 Prozentpunkt auf 10,8 Prozent. Das Konzernergebnis aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen erhöhte sich um 12 Prozent auf 53,6 Millionen Franken.

Die Rückkäufe von eigenen Aktien haben zu einer Gewinnverdichtung geführt, deshalb stieg der Gewinn je Aktie überproportional um knapp 14 Prozent auf 26,36 Franken. Das im April lancierte Aktienrückkaufprogramm wird von Forbo neu um ein Rückkaufangebot zum Festpreis von 900 Franken je Aktien ergänzt. Dieses Angebot läuft vom 19. August bis zum 1. September 2014, während dieser Zeit ist der Handel auf der zweiten Handelslinie sistiert.

Erwartungen knapp erfüllt

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten mit Blick auf den Umsatz knapp, mit Blick auf die Gewinnziffern gut erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 605 Millionen, für den EBIT bei 64 Millionen und für den Reingewinn bei 52 Millionen Franken.

Der Umsatz des grösseren Bereichs Flooring Systems legte in Lokalwährungen um 4,2 Prozent auf 437,2 Millionen Franken zu und der Bereich Movement Systems um 7,0 Prozent auf 165,8 Millionen. Das Unternehmen rechne aus fortzuführenden Geschäftsbereichen unverändert mit einem «leicht» höheren Umsatz und einem «etwas» höheren Konzernergebnis als im Vorjahr. Aufgrund der starken Zuwachsraten im zweiten Semester 2013 bleibe das Ziel aber trotz des guten ersten Semesters «anspruchsvoll».

(awp/dbe/ama)

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