Der Automobilkonzern Ford hat mitten in der Debatte um Sanktionen gegen Russland die Bedeutung des russischen Marktes unterstrichen. Ford glaube an den russischen Markt, habe dort eine Produktionsstätte und wolle in Russland engagiert bleiben, sagte Konzernchef Alan Mulally bei einer Diskussionsveranstaltung in Düsseldorf. Dies gelte auch langfristig.

Zu Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise wollte Mulally sich nicht konkret äussern. Bei seinem Deutschland-Besuch unterstrich er auch die Bedeutung des europäischen Marktes für Ford. Der US-Konzern sei für Europa zuversichtlich.

(reuters/dbe/sim)