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Interview
Formel-1-Legende Niki Lauda kritisiert Sauber scharf

Niki Lauda geht mit dem Schweizer Rennstall hart ins Gericht. Der Miteigner des Mercedes-Rennstalls wirft Sauber «Unfähigkeit» vor.

Von Sven Millischer und Peter Manhart
am 14.10.2015

«Sauber sollte gegen seine eigene Unfähigkeit ankämpfen», sagt die Formel-1-Legende im Interview mit der Handelszeitung. Sauber sei seit Jahren nie mehr über die Hürde kommen, ein konkurrenzfähiges Auto zu bauen, das mit den Spitzenteams mithalten kann.

Lauda, der zehn Prozent am Mercedes-Rennstall hält, kann nicht verstehen, warum der Schweizer Rennstall vor der Europäischen Kommission klagt, dass kleine Teams von der Formel-1 benachteiligt würden: «Ich finde das Vorgehen schon sehr speziell: Sauber ist ein Teil einer Renngemeinschaft, unterzeichnet das «Concorde Agreement», wo alles bis aufs Letzte geregelt ist und sagt dann plötzlich: Das gilt alles nix mehr. »

«Jeder Rennstall ist für sich selber verantwortlich»

Es könne nicht sein, so der Silberpfeil-Miteigner Lauda, dass ein Rennstall stetig Schuden aufhäuft und dann als letzte Rettung das ganze System Formel 1 in Frage stellt: «Jeder Rennstall ist für sich selber verantwortlich.»

Auch gegenüber Sauber-Chefin Monisha Kaltenborn teilt Lauda aus: «Sie hat ihre ganz eigene Art, das Team zu führen. Da gab es aus meiner Sicht schon einige Ungereimheiten, die hart an der Grenze waren. Wenn Fahrer bezahlt haben und dann nicht fahren können oder Autos vor dem Grandprix beschlagnahmt werden, dann ist das halt blöd.»

Das ganze Interview lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.

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