Die Frankenstärke hat das Quartalsergebnis des Spezialchemiekonzerns Clariant belastet. Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten sank um 2 Prozent auf 1,49 Milliarden Franken. In Lokalwährungen erhöhte er sich jedoch um 4 Prozent, wie Clariant am Mittwoch mitteilte.

Der Reingewinn stieg im ersten Quartal auf 87 Millionen Franken, nachdem vor einem Jahr noch ein Verlust von 39 Millionen Franken eingefahren worden war.

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Konzernchef Hariolf Kottmann stellte in der Mitteilung fest, dass Clariant einen guten Start ins neue Jahr mit starkem Volumenwachstum verzeichnet habe. Man sei auf Kurs, die Wachstums- und Ertragsziele zu erreichen, trotz zunehmenden Währungsschwankungen, instabilen Rohmaterialpreisen und einem Schwachen konjunkturellen Umfeld besonders in Europa und China.

Jahresprognose bekräftigt

Clariant bekräftigte die Jahresprognose und die mittelfristigen Finanzziele. Für 2015 wird ein Umsatzwachstum im unteren bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen angepeilt.

Der kombinierte Effekt der Aufwertung des Frankens und der Schwäche des Euros werde den Umsatz und die Profitabilität in absoluten Zahlen beeinflussen, heisst es in der Mitteilung. Hinsichtlich der relativen Marge würden die Auswirkungen eher neutral bleiben.

(sda/me/ama)