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Frankenstärke: Stadler Rail will länger arbeiten lassen

Peter Spuhler: «Die Löhne soll man jetzt nicht antasten.»

Der Hersteller von Schienenfahrzeugen prüft, die Wochenarbeitszeit wegen dem starken Franken anzuheben. Von Lohnsenkungen will Geschäftsleiter Peter Spuhler indes nichts wissen.

Veröffentlicht am 25.01.2015

Im Kampf gegen die Auswirkungen des starken Frankens prüft der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail, die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden anzuheben. Von einer Lohnkürzung hält Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler dagegen nichts. «Die Löhne soll man jetzt nicht antasten. Das schlägt auf die Stimmung im Betrieb», sagte Spuhler in einem Interview mit der «Sonntagszeitung».

Auch volkswirtschaftlich gesehen sei es ein Fehler, jetzt die Kaufkraft zu reduzieren. Eine intelligentere Lösung ist seiner Ansicht nach, die Wochenarbeitszeit anzuheben. Die Angestellten würden diesen Schritt auch mittragen, «wenn es eine temporäre Massnahme bleibt», sagte Spuhler.

Staat soll für tiefere Kosten sorgen

Zusätzliche Bundesgelder für Kurzarbeit würden zwar nicht unmittelbar helfen. In den letzten Krisen sei es aber «sehr sinnvoll» gewesen, weil etwa hochqualifizierte Mitarbeiter gehalten werden könnten und somit Know-how im Betrieb bleibe.

Weiter würde er es begrüssen, «wenn der Staat für tiefere Kosten sorgen würde», sagte Spuhler. Tiefere Steuern und Abgaben sowie die Vereinfachung von Verwaltungsprozessen würden die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

(moh)

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