Die französischen Behörden haben ein Verfahren gegen einen leitenden Mitarbeiter der französischen UBS-Tochtergesellschaft eingeleitet. Das Verfahren stehe im Zusammenhang mit einer Untersuchung wegen dem Verdacht auf Geldwäscherei und Steuerbetrug, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfahren hat.

Die Pariser Behörden hatten im Frühling eine Untersuchung zu den UBS-Geschäftsaktivitäten in Frankreich eröffnet. UBS wird verdächtigt, in Frankreich um Kunden geworben zu haben, indem diesen angeboten wurde, Steuergelder vor dem französischen Fiskus zu verstecken. Eine erste Voruntersuchung hatte die französische Polizei bereits im März 2011 durchgeführt. Bereits damals hatte die UBS die Vorwürfe zurückgewiesen.

(muv/vst/awp)