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Frankreich und Belgien zahlen drauf

Loch in der Kasse: die französisch-belgische Dexia. (Bild: Keystone)

Die Krisenbank Dexia bekommt erneut Geld. Die Bank wird nach ihrem Scheitern in der Finanzkrise derzeit in ihre Bestandteile zerlegt.

Veröffentlicht am 08.11.2012

Die angeschlagene belgische Bank Dexia erhält von Frankreich und Belgien zusätzlich 5,5 Milliarden Euro. Dies teilte das belgische Finanzministerium mit. Belgien werde 2,915 Milliarden Euro (53 Prozent der Summe) und Frankreich 2,585 Milliarden Euro in die Bank pumpen.

Dexia war im Zuge der Finanzkrise in eine Schieflage geraten und musste von Belgien und Frankreich aufgefangen werden. Dexia wollte heute die Quartalszahlen bekanntgeben.

Die Bank war im Lauf der Finanzkrise bereits zwei Mal mit Staatshilfen gerettet worden. Belgien, Frankreich und Luxemburg einigten sich im Oktober 2011 darauf, die Bank aufzuspalten. Die EU-Kommission erlaubte den drei Ländern, Dexia mit 55 Mrd. Euro zu stützen, um sie geordnet zu zerschlagen.

(jev/tke/sda)

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