Wenn der Himmel für den Chef eines Schweizer Grosskonzerns momentan voller Geigen hängt, dann für Franz Humer, den strahlenden Doppelmandatsträger bei Hoffmann-La Roche. Nicht nur, dass sich der Basler Pharmariese dank cleveren Weichenstellungen von Humers Vorgängern heute in beneidenswerter Verfassung befindet, auch privat hat der gebürtige Österreicher allen Grund zum Lachen. Seit seiner Hochzeit mit der Zürcher Goldschmiedin Majo Fruithof wirkt der 59-jährige Konzernstratege sichtlich verjüngt und noch entspannter als bis anhin. So entspannt, dass in der Finanzgemeinde nicht wenige Wetten laufen, wann sich der Frischvermählte bei Roche denn nun wohl aufs VR-Präsidium zurückziehen werde.

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Ein Indiz könnten Humers private Umzugspläne liefern: An bester Aussichtslage am Zürichberg, nur wenige hundert Meter vom Hotel Waldhaus Dolder entfernt, hat sich das Prominentenpaar zum Erwerb einer neuen, gemeinsamen Bleibe entschlossen. Die Luxusresidenz mit freiem Blick über die Dächer der Stadt Zürich und den See soll fünf Millionen Franken kosten und bis zum Jahresende bezugsbereit sein. Für den Roche-Gewaltigen mit Jahresbezügen in der Grössenordnung von 15 Millionen Franken verbindet sich dabei das Angenehme mit dem Nützlichen. Bei seinen Zwischenlandungen in Zürich-Kloten pflegte sich der Vielflieger früher in einer Suite des nahen Grand Hotel Dolder zu erfrischen. Seit dieses wegen Umbaus geschlossen ist, fällt diese Möglichkeit für Humer weg. JB