Der Wäschehersteller Calida hat im ersten Halbjahr einen Gewinn von 4,5 Millionen Franken erwirtschaftet, 1,1 Millionen Franken weniger als in der Vorjahresperiode. Negativ zu Buche schlugen die Beteiligung an der französischen Sportbekleidungsgruppe Lafuma sowie Rückstellungen wegen einem Arbeitsstreit bei der Luxus-Dessous-Marke Aubade.

Calidas Anteil am Ergebnis der Anfang Jahr erworbenen Lafuma verminderte den Gewinn um 1,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen aus Sursee LU am Freitag mitteilte. Für den Arbeitsstreit um Aubade wurden 1,75 Millionen Euro - sprich rund 2,2 Millionen Franken - zurückgestellt. Dies belastete das operative Ergebnis (EBIT), welches so mit 6,1 Millionen Franken um 1 Million unter dem Vorjahresresultat zu liegen kam.

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Umsatz gestiegen

Bei dem Rechtsstreit geht es um die Schliessung eines Aubade-Konfektionswerks und daraus resultierende Schadenersatzansprüche von entlassenen Arbeitern. Das Ganze spielte sich zwischen den Jahren 2006 und 2009 ab. Man bestreite jedoch die Forderungen, teilte Calida am Freitag mit. Die Innerschweizer hatten Aubade 2005 übernommen und daraufhin Restrukturierungen durchgeführt.

Zumindest mit den Umsätzen liegt Aubade derzeit auf Kurs, nahmen sie im ersten Halbjahr doch um 6 Prozent zu. Die Marke Calida ihrerseits vermochte den Verkaufserlös aus dem Vorjahr zu halten, wie es im Communiqué heisst. Insgesamt vergrösserte sich der Umsatz der Calida-Gruppe im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,9 Prozent auf 95,7 Millionen Franken.

(jev/ama/sda)