Wegen der mutmasslichen Ausspähung von Angestellten und Kunden haben französische Staatsanwälte Ermittlungsverfahren gegen Ikea und zwei seiner Manager eingeleitet. Davon betroffen seien sowohl das Tochterunternehmen selbst als auch Geschäftsführer Stefan Vanoverbeke und Finanzchef Dariusz Rychert, teilte der Möbelkonzern mit.

Ikea Frankreich arbeite weiter mit den Behörden zusammen. Die Polizei durchsuchte in Zusammenhang mit dem Fall in diesem Monat die Zentrale der französischen Tochter. Bereits im Jahr 2011 hatte die Satirezeitung "Le Canard enchainé" berichtet, dass Ikea in Frankreich Mitarbeiter und Kunden ausgespäht habe. Davon soll es um Vorstrafen und Bankkonten gegangen sein.

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Gut ein Jahr später räumte Ikea ein, gegen eigene Standards verstossen zu haben. Das Management wurde in der Folge umgebaut.

(reuters/sda/muv)