Der angeschlagene französische Atomkonzern Areva kann auf eine Finanzspritze aus China hoffen. Er unterzeichnete eine Grundsatzvereinbarung mit der China National Nuclear Corportation, die in einer Beteiligung des chinesischen Konzerns münden könnte.

«Das Projekt bietet zahlreiche Möglichkeiten - sowohl für Areva als auch für CNNC», sagte Areva-Chef Philippe Varin. «Die engere Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnern ist ein integraler Bestandteil für unseren künftigen Erfolg.»

Verluste ohne Ende

Areva schreibt bereits seit vier Jahren Verluste. Dem staatlich kontrollierten Unternehmen macht wie der gesamten Branche zu schaffen, dass seit der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 weniger Kernkraftwerke gebaut werden. Zudem setzen Areva Verzögerungen beim Bau eines neuen Blocks für das finnische AKW Olkiluoto zu.

(reuters/chb)