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Fraport-Chef erwartet mehr Billigflieger in Frankfurt

Flugzeuge in Frankfurt: Billig-Anbieter sind offenbar willkommen. Keystone

Low Cost werde auch am grössten deutschen Drehkreuz bald eine noch wichtigere Rolle spielen, sagt Stefan Schulte. Billig-Airlines böten grössere Wachstumschancen. Doch es gibt auch Schattenseiten.

Veröffentlicht am 18.05.2016

Der Flughafenbetreiber Fraport will Billigflieger an den Frankfurter Flughafen locken. «Low Cost wird auch in Frankfurt eine stärkere Rolle spielen, weil sich der Markt so entwickelt», sagte Unternehmenschef Stefan Schulte der «Börsen-Zeitung» (Mittwochausgabe). Die Billig-Airlines böten grössere Wachstumschancen. Sie gingen auch selbst zunehmend auf grössere Airports zu. «Easyjet beispielsweise hat schon mehrfach um Slots angefragt», sagte Schulte.

Am grössten deutschen Drehkreuz fliegt bereits die spanische Billig-Fluglinie Vueling, bald soll auch der isländische Anbieter WOW dazukommen. Fraport steht allerdings vor allem mit dem Heimatflughafen Frankfurt immer wieder in der Kritik der Fluggesellschaften, zu teuer zu sein.

Passagierwachstum von zwei bis drei Prozent

Mittelfristig rechne Fraport in Frankfurt mit einem Passagierwachstum von zwei bis drei Prozent, sagte der Unternehmenschef. Das hänge aber auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und Europa ab. Grössere Zuwachsraten gebe es eigentlich nur an den Flughäfen, die sich speziell für Billigflieger öffneten, sagte Schulte.

(awp/gku/ama)

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