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Fraport: Erste Bremsspuren

Das Wachstum von Fraport mindert sich etwas ab. (Bild: Keystone)

Die Fluggäste kommen in Scharen nach Frankfurt. Allerdings hat sich der Wachstumskurs des Flughafenbetreibers Fraport leicht abgeschwächt.

Veröffentlicht am 11.05.2012

Beim Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat sich der Wachstumskurs vom Jahresbeginn im April etwas abgeschwächt. An Deutschlands grösstem Flughafen in Frankfurt zählte das Unternehmen 4,8 Millionen Fluggäste und damit 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In den ersten drei Monaten hatte der Zuwachs trotz streikbedingter Flugausfälle noch 3,5 Prozent betragen.

Allerdings waren wegen des frühen Osterfests diesmal viele Menschen bereits im März statt im April in Urlaub geflogen. Bei der Luftfracht ging es weiter abwärts. In Frankfurt wurden knapp 171'000 Tonnen Fracht und Luftpost abgefertigt, ein Rückgang um 10,5 Prozent.

Einschliesslich seiner Flughäfen in Antalya (Türkei), Lima (Peru) sowie Varna und Burgas (Bulgarien) kam Fraport im April auf 7,3 Millionen Fluggäste und damit 1,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

In Antalya ging die Zahl der Passagiere dabei um fast acht Prozent zurück, nachdem im Vorjahr viele Urlauber wegen der Unruhen in Nordafrika in die Türkei ausgewichen waren. Das Fracht- und Luftpostaufkommen sank konzernweit um 10,3 Prozent auf gut 191'000 Tonnen.

An diesem Freitag treffen sich die Fraport-Aktionäre zur Hauptversammlung des Konzerns in Frankfurt. Dabei sollen die Anteilseigner einer stabilen Dividende von 1,25 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2011 zustimmen. Fraport hatte unter dem Strich im vergangenen Jahr 240 Millionen Euro verdient, neun Prozent weniger als im Vorjahr.

(muv/chb/awp)

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