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Fraport: Streiks hinterlassen in Frankfurt Spuren

Der Flughafen Frankfurt leidet unter den Streiks. (Bild: Keystone)

Die Streiks am Flughafen Frankfurt bleiben nicht ohne Folgen: Der Flughafenbetreiber Fraport muss einen Gewinnrückgang von 37 Prozent vermelden.

Veröffentlicht am 09.05.2012

Der Streik der Vorfeld-Mitarbeiter, höhere Abschreibungen und Kreditzinsen für die neue Landebahn haben dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport zum Jahresstart einen deutlichen Gewinnrückgang eingebrockt.

Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein Gewinn von rund 16 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Frankfurt mitteilte. Das sind 37 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport-Chef Stefan Schulte sieht das Unternehmen auf Kurs zu seinen Jahreszielen. In den ersten drei Monaten kam Fraport auf einen Umsatz von 538 Millionen Euro - rund sechs Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um acht Prozent auf 138 Millionen Euro zu.

Dabei hatten der Streik der Vorfeld-Mitarbeiter im Februar und März sowie der Ausstand der Verdi-Mitglieder im Zuge des Lohnstreits im öffentlichen Dienst zum Ausfall von 2150 Flügen und damit zu weniger Umsatz und Gewinn geführt.

(muv/chb/sda)

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