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Freddie Mac kommt wieder ohne Staatshilfe aus

Gute Nachrichten für Freddie Mac: Der Staat musste nicht Geld einschiessen. (Bild: Keystone)

Freddie Mac ist seine Krücken los: Der US-Hypothekenkonzern kommt erstmals seit einem Jahr ohne Finanzspritze aus.

Veröffentlicht am 07.08.2012

Der in der Finanzkrise verstaatlichte US-Hypothekenkonzern Freddie Mac kommt erstmals seit einem Jahr wieder ohne Finanzhilfen des Staates aus. Das Unternehmen erzielte im zweiten Quartal einen Gewinn von drei Milliarden Dollar, wie bekannt wurde.

Das ist deutlich mehr als noch im Vorjahresquartal (577 Millionen Dollar). Dem Finanzministerium kann das Institut nun wie vereinbart eine Dividende von 1,8 Milliarden Dollar überweisen.

Seit der staatlichen Übernahme hat Freddie Mac insgesamt Steuergelder im Volumen von 72,3 Milliarden Dollar verschlungen. Der Konzern hat mittlerweile immerhin 20 Milliarden Dollar an das Finanzministerium überwiesen. Gemäss der Übernahmevereinbarung muss Freddie Mac falls möglich jedes Quartal eine Dividendenzahlung von 10 Prozent der Kreditsumme an den Staat überweisen.

Freddie Mac erklärte, dass die vor der Finanzkrise in grossen Mengen ausgegebenen minderwertigen Hypotheken einen immer geringeren Teil der Bilanz ausmachten. Deshalb schlagen Verluste in diesem Bereich immer weniger zu Buche, wie es hiess.

(muv/sda)

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