Die BSI-Gruppe setzt in ihrer Geschäftspolitik seit langem auf das Potenzial der asiatischen Märkte. 1873 in Lugano gegründet, ist die BSI AG die älteste Bank im Kanton Tessin. Sie engagiert sich in der Öffentlichkeit mit kulturellen Initiativen und ist besonders an den jüngsten Entwicklungen in der Kunstszene interessiert. In diesem Sinn versteht sich auch die Ausstellung «Free Zone: China» mit Werken von 20 der international renommiertesten chinesischen Kunstschaffenden. Sie stammen aus der BSI Art Collection sowie aus privaten Sammlungen und werden nun erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Neue Impulse

Mit der sorgfältigen Auswahl will die Ausstellung einen Eindruck von der wachsenden kulturellen Öffnung in China vermitteln und die Arbeit von Kunstschaffenden unterstützen, die die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf ihr Land lenken. Das Ziel der Schau ist es, das Aufblühen der aktuellen chinesischen Kunstszene deutlich zu machen, und aufzuzeigen, wie die jüngsten Generationen von Künstlerinnen und Künstlern es verstanden haben, sich für neue Impulse zu öffnen.

Um die verschiedenen Ansätze und Entwicklungen innerhalb der Generationen anschaulich zu machen, wurden die Künstler in drei Kategorien unterteilt: Die «Historischen» (Ma Liuming, Cui Xiuwen und Feng Zhengjie), die ehemals erhebliche Probleme mit der Zensur überwinden mussten; die «Intellektuellen» (Liu Ding, Shi Jinsong, Wu Xiaojun, Bai Yiluo und Jiang Zhi), die als Erste mit Hilfe der Konzeptkunst einen Dialog in Gang setzten, was bislang eher für den Westen typisch war; und schliesslich die «Cartoon Generation» (Chen Ke, Gao Yu und Han Yajuan), die in ihrer jugendlichen Unbekümmertheit das Gefühl von Leichtigkeit und Freiheit als selbstverständlich hinnimmt (Via Magatti 2, Lugano; bis 6. Juni 2008).

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