Steigende Kundenzahlen haben dem Mobilfunkanbieter Freenet zu einem kleinen Gewinnanstieg verholfen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg im ersten Quartal um 3,6 Prozent auf 89,1 Millionen Euro, wie die Hamburger Firma am Dienstagabend mitteilte. Der Umsatz stagnierte bei 749,2 Millionen Euro.

Die Prognose für dieses Jahr bestätigte das unter der Marke Mobilcom-Debitel bekannte Unternehmen. Das Ebitda soll auf mehr als 400 Millionen Euro zulegen. Durch den Einstieg bei dem Schweizer Netzbetreiber Sunrise könnte die Kennzahl früheren Angaben zufolge noch zehn Prozent höher ausfallen. Freenet sicherte sich im März eine Minderheitsbeteiligung an Sunrise für 700 Millionen Euro. Kurz davor wurde für knapp 300 Millionen Euro der Kölner Rundfunkbetreiber Media Broadcast übernommen.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Vermittlung eingekaufter Dienste

Freenet gehört wie Drillisch zu den letzten grösseren Mobilfunkanbietern ohne eigenes Netz in Deutschland. Solche Unternehmen kaufen den drei Netzbetreibern Telefon-Minuten und Daten-Pakete ab und vermarkten diese unter eigenem Namen.

(reuters/chb)