Die Genfer Beteiligungsgesellschaft CI Com soll wegen angeblicher Verstösse gegen Rechnungslegungsvorschriften und Meldepflichten sanktioniert werden: Die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulations hat der Sanktionskommission der Schweizer Börse einen entsprechenden Antrag gestellt.

CI Com soll einerseits im Halbjahresabschluss 2012 auf die Neubewertung einer zu Renditezwecken gehaltenen Liegenschaft verzichtet und deshalb einen zu kleinen Verlust ausgewiesen haben.

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Falsches Börsensegment

Anderseits hat es die Firma laut Börsenaufsicht auch unterlassen, über Änderungen in ihrer Geschäftstätigkeit zu informieren, weshalb das Unternehmen im falschen Börsensegment geführt wurde. Je nach dem, ob ein Unternehmen als Beteiligungs- oder Immobiliengesellschaft geführt wird, gelten unterschiedliche Erfordernisse an die Finanzberichterstattung.

Laut SIX Exchange Regulation bestreitet die CI Com die Vorwürfe. Wie lange das Sanktionsverfahren dauert, ist unbestimmt.

(jev/sda)