Walt Disney legte unter anderem wegen starker Verkäufe von «Frozen»-Puppen ein glänzendes Weihnachtsquartal vor. Der US-Unterhaltungskonzern übertraf dabei mit seinen Umsatz- und Gewinnanstiegen die Erwartungen der Experten. Nachbörslich legte die Disney-Aktie um 4,1 Prozent zu.

Der Nettogewinn des US-Konzerns im ersten Geschäftsquartal bis zum 27. Dezember stieg auf 2,18 Milliarden Dollar nach 1,84 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Ohne Sonderposten betrug der Gewinn je Aktie 1,27 Dollar, während von Reuters befragte Analysten 1,07 Dollar erwartet hatten. Der Umsatz legte um 8,8 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar zu. Hier waren 12,9 Milliarden vorhergesagt worden.

Dunkle Fee und sprechender Waschbär

Mit «Frozen» macht Disney inzwischen seit mehreren Quartalen Kasse, zuerst mit der Filmversion, dann über DVD-Verkäufe und nun mit den Spielzeugen. Die für «Frozen»-Puppen zuständige Sparte legte im Winterquartal einen Gewinnsprung von 46 Prozent vor. Auch bei DVDs verkaufte sich der Animationsfilm erneut ausgesprochen gut.

Unterstützt von Helfern wie der dunklen Fee aus «Maleficent» und dem sprechenden Waschbär aus «Guardians of the Galaxy» errang die Eiskönigin einen um einen Drittel höheren Gewinn. Die Freizeitparks meldeten besonders in den USA regen Zulauf. Hier stieg der Gewinn um ein Fünftel.

(reuters/tno/me)

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