Betriebsimmobilien sind Wertobjekte und strategische Ressourcen. Deshalb muss ein geplantes Bauvorhaben systematisch und professionell angegangen und genauso entwickelt werden. Von Vorteil mit einem Spezialisten, der Markt und Mechanismen kennt und über das nötige Know-how verfügt. Das heisst also: Mit einem Generalunternehmer (GU).

So werden Projekte optimiert

Einen Generalunternehmer so früh wie möglich in ein Projekt einzubinden, ist für dessen effiziente Abwicklung entscheidend. Denn je eher in der Startphase der Generalunternehmer ? in der Funktion als Generalplaner ? einbezogen wird, desto optimierter kann das Bauprojekt in Bezug auf Kosten, Bedarf und zukünftige Nutzungsmöglichkeiten geplant und realisiert werden. In diesem Stadium der Projektentwicklung sind oft noch nicht alle Parameter fixiert, meist stehen Überlegungen an, die dem Projekt erst die definitive Richtung geben.

Hier geht es um grundsätzliche Fragen wie:

Welches ist der ideale Standort?

Wie sieht der Markt aus?

Wie sieht die Betriebszukunft aus?

Wie können die Bedürfnisse umgesetzt werden?

Welche Alternativen bieten sich an oder drängen sich auf?

Wie sehen die Investitionen aus?

Wie gestaltet sich die Finanzierung?

Mit wem setze ich das Projekt um?

Welche Risiken verbergen sich allenfalls dahinter?

So werden die Risiken reduziert

Risiken sind hier vorwiegend im Zusammenhang mit Genehmigung, Terminen, Baugrund, Altlasten, Kosten etc. gemeint. Diese teils komplexen Fragestellungen gilt es im Detail zu beleuchten, zu analysieren, auszuwerten ? um daraus die nötigen und richtigen Schlüsse beziehungsweise Entscheidungen ziehen zu können. Deshalb braucht es einen Partner, der mitdenkt, der kompetent und vernetzt ist, gesamtheitlich denkt, wirtschaftlich und effizient handelt und gemeinsam mit dem Bauherrn das Bauvorhaben von Anfang an in die richtige Richtung steuert ? vom Konzept bis zur Übergabe der betriebsbereiten Geschäftsimmobilie.

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In der Funktion als Projektentwickler ist der GU genau dieser Partner. Er übernimmt in der gesamten Projekt- und Realisierungsphase die Leitung des Spezialistenteams und ebenso die Garantien hinsichtlich

Funktion,

Leistung,

Qualität,

Kosten und

Termine.

Der Bauherr kann sich derweil voll auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Für ein optimales Ergebnis, das auch nachhaltig überzeugt.

Praxisbeispiel aus der Ostschweiz

Ein Beispiel, dass diese Zusammenarbeit in der Praxis optimal funktioniert, ist das neue Produktions-, Kommunikations- und Officegebäude der Trunz Holding AG, das Trunz Technologie Center, das derzeit in Steinach SG realisiert wird. Es gilt als Investition in die Zukunft (siehe auch «Nachgefragt»).

Realisiert wird ein neues Produktions-, Kommunikations- und Officegebäude mit zukunftsgerichteter Infrastruktur für mehr als 100 Mitarbeitende, verpackt in einer Hülle, die Technologie und Emotionen auf besondere Weise verbindet und eine überregionale und einzigartige Ausstrahlung besitzt.

Als Zulieferer bieten die Unternehmen der Trunz-Gruppe höchste Kompetenz in der Verarbeitung von Blechen, Rohren und Profilen. Die Wasseraufbereitungsanlagen als eigenes Produkt bilden ein weiteres starkes Standbein für die Zukunft.

 

 

Nachgefragt Remo Trunz, Trunz Holding AG, Arbon


«Kompetenz und Erfahrung sprechen für GU»

Für die Entwicklung und Realisation des neuen Trunz Technologie Centers in Steinach arbeiten Sie mit einem Generalunternehmer zusammen. Weshalb?

Remo Trunz: Die Gründe waren vielfältig. Zum einen waren es die Kompetenz und Erfahrung, zum anderen die Garantien betreffend Budget und Termine. Dann spielten auch weichere Faktoren wie Aufwand, Zeit oder Kapazitäten unsererseits eine entscheidende Rolle. Und nicht zuletzt das gute Gefühl, die Gesamtverantwortung ? von der Planung bis zum schlüsselfertigen Neubau ? einem Profi übergeben zu können. Für uns heisst das: Wir können uns auch während der Bauphase auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren.

Welches ist Ihrer Meinung nach der richtige Zeitpunkt, einen Generalunternehmer einzuschalten?

Trunz: So früh wie möglich! Denn je früher man einen Profi in die Projektentwicklung mit einbezieht, umso optimierter kann das Bauprojekt geplant und realisiert werden ? insbesondere, was die Bedürfnisse, Kosten und zukünftige Nutzung betrifft. Mit einem Generalunternehmer wird das Projekt von Anfang an in die richtige Richtung gesteuert: Erfassung der Bedürfnisse und der Firmenkultur des Bauherrn, Optimierung der Betriebsabläufe , wirtschaftliche und nachhaltige Konstruktionen, frühe Kostensicherheit und nicht zuletzt Ansprüche an Design und Architektur.

Das Projekt Trunz Technologie Center ist von der Planungsphase in die Umsetzungsphase gewechselt. Welche Bilanz würden Sie heute ziehen ? bezogen auf die Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer?

Trunz: Es läuft alles sehr gut und nach Plan; das gesamte Dienstleistungspaket, die Koordination der Subunternehmer, die Einhaltung des Zeitplans und auch die persönliche Betreuung. Die Bauengineering verstand und versteht unsere Ideen, Gedanken und unsere Sprache, nahm sie auf und setzt sie um; im Sinne eines ganzheitlichen Denkens im Interesse der Trunz Holding. Die technische ebenso wie die emotionale Zusammenarbeit erweist sich als echter Nutzen.

Wie zeigt sich dieser Nutzen für Sie konkret?

Trunz: Das Generalunternehmen trägt die Verantwortung für Kosten und Termine. Für mich bedeutet das Sicherheit einerseits und Entlastung in allen Bereichen anderseits. Während des gesamten Prozesses ist aber stets gegenseitig volle Transparenz zu gewährleisten; dazu gehört zum Beispiel auch der Einfluss auf die Wahl der ausführenden Unternehmen. Auf einen Nenner gebracht: Die Zusammenarbeit ist professionell, effizient und macht Spass.