Der Aromen- und Riechstoffkonzern Givaudan hat sich neue mittelfristige Ziele für die kommenden fünf Jahre gesetzt. Demnach soll im Durchschnitt ein jährliches organisches Wachstum von bis 4 bis 5 Prozent erreicht werden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dies soll in «enger Partnerschaft mit den Kunden» geschehen. Der Free Cashflow soll bei 12-17 Prozent der Verkäufe liegen.

Es sei weiterhin beabsichtigt, einen wesentlichen Teil des Free Cashflows an die Aktionäre auszuschütten. Die derzeitige Dividendenpolitik soll in den kommenden fünf Jahren beibehalten werden. Zur Ebitda-Marge oder dem Verschuldungsgrad, die bislang Teil der Zielsetzung waren, machte Givaudan keine Aussagen.

«Keine Revolution»

Zudem will Givaudan über Akquisitionen in den Bereichen für integrierte Nahrungs- und Getränkelösungen, sowie Gesundheit und Wohlbefinden einschliesslich aktiver Kosmetik-Inhaltsstoffe Mehrwert schaffen.

Die bis 2015 gültigen Ziele sahen ähnlich aus: Die Genfer strebten jährlich ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent an sowie weitere Marktanteilsgewinne. Die Ebitda-Marge sollte dauerhaft auf einem «branchenführenden» Niveau liegen. Ausserdem sollte der freie Cashflow bis 2015 auf 14-16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden und mehr als 60 Prozent davon ausgeschüttet werden. Es wurde ein Verschuldungsgrad von unter 25 Prozent angepeilt. Bereits bei Bekanntgabe der Halbjahreszahlen kündigte CEO Andrier an, dass die neuen Mittelfristziele «keine Revolution» sein würden.

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(awp/ise/me)