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Zwischenstand
Für Investmentbanken war 2017 bis jetzt ein gutes Jahr

UBS-Gebäude in New York: Die Gewinne der Grossbanken sind gestiegen. Keystone

UBS, CS, und die anderen zehn globalen Investmentbanken haben im ersten Halbjahr mehr verdient. Aus vier Gründen konnten die Institute ihre Kassen füllen.

Veröffentlicht am 07.09.2017

Die Einnahmen der zwölf grössten Investmentbanken der Welt sind im ersten Halbjahr 2017 gestiegen. Sie erhöhten sich um vier Prozent auf 82 Milliarden Dollar, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Daten der Analysefirma Coalition hervorgeht.

Allerdings lagen die Einnahmen damit um fast 13 Prozent niedriger als im gleichen Zeitraum 2012. Eine verbesserte Weltkonjunktur, die robuste Gewinnlage von Unternehmen, gut erhältliches Notenbankgeld und einige sinkende politische Risiken im Zusammenhang mit Wahlen hätten zu den besseren Geschäften beigetragen. Die dadurch geringeren Kursausschläge bei Anleihen, Währungen und Rohstoffen hätten die Ausgabe von Kapital und Darlehen erleichtert. Gleichzeitig habe dies dazu geführt, dass Handelsgewinne schwieriger zu erwirtschaften gewesen seien.

Zwölf Institute im Fokus

Coalition verfolgt die Entwicklung der beiden Schweizer Grossbanken UBS und CS sowie der Bank of America Merrill Lynch, Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs, HSBC, JPMorgan, Morgan Stanley und Societe Generale.

(reuters/mbü)

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