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Fujitsu steht vor dem Ausstieg aus dem Handygeschäft

Fujitsu-Handy Arrowz (m)
Fujitsu-Handy Arrowz (m): Die Konkurrenz ist zu stark.Quelle: The Asahi Shimbun/Getty Images

Wegen der übermächtigen Konkurrenz prüft Fujitsu den Verkauf seiner Handysparte. Interessiert ist ein Investmentfonds.

Veröffentlicht am 26.01.2018

Die Dominanz von Samsung und Apple scheint in Japan einen weiteren traditionellen Handyhersteller aus dem Markt zu drängen. Fujitsu teilte am Freitag mit, einen Rückzug aus dem Bereich zu erwägen.

Es würden Gespräche mit dem Investmentfonds Polaris Capital über den Kauf der Sparte geführt. Damit würde sich die Zahl der japanischen Handyanbieter auf drei reduzieren: Sony, Sharp und Kyocera. Um die Jahrtausendwende waren es in dem Land noch mehr als zehn Hersteller, die sich auf die damals beliebten Klapphandys konzentrierten.

Positive Börsenreaktion

Laut einer mit der Sache vertrauten Person wird das Fujitsu-Geschäft in den Verhandlungen mit umgerechnet 295 bis 368 Millionen Euro bewertet. Polaris will demnach die Mehrheit erwerben.

Die Fujitsu-Aktie ging mit einem Plus von einem Prozent aus dem Tokioter Handel.

(sda/gku)

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