Nach einer Einigung mit dem südafrikanischen Stromkonzern Eskom, hat dieser seinen Einspruch vor der Wettbewerbskommission des Landes zurückgezogen. Das teilen Glencore und Eskom am Freitag in einem gemeinsamen Communiqué mit.

Die zwischen dem Rohstoffhändler und dem staatlichen Energieunternehmen getroffene Vereinbarung biete einen Rahmen, um bestehende und zukünftige Lieferverträge auch in Zukunft zum gegenseitigen Vorteil abschliessen zu können, heisst es weiter. Eskom erwarte, dass seine Bedenken angesichts der Fusion zwischen Glencore und Xstrata auf Basis der Übereinkunft berücksichtigt werden.

Zudem berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones, dass mit diesem Schritt auch die südafrikanische Metallarbeiter-Gewerkschaft ihren Einspruch bei der Kommission zurückgezogen habe und somit die Anhörung beendet sei. Demnach hat die Kommission nun 10 Tage Zeit um über die Fusion zu entscheiden. Eine Sprecherin der Wettbewerbsbehörde sagte, dabei könnten auch Auflagen für die Fusion gefordert werden.

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Zuvor hatten die beiden Rohstoffunternehmen den Zeitraum für den erwarteten Abschluss der Fusion auf den 15. März hinausgeschoben. Neben Südafrika muss auch noch die chinesische Wettbewerbsbehörde dem Zusammenschluss zustimmen.

(tke/sda)