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Fusion von Xstrata und Glencore droht zu scheitern

Ivan Glasenberg muss sich weiter in Geduld üben. (Bild: Bloomberg)

Die geplante Fusion zwischen dem Bergaukonzern Xstrata und den Zuger Rohstoffhändlern von Glencore steht weiter auf tönernen Füssen.

Veröffentlicht am 17.09.2012

Die Grossfusion zwischen dem Bergbaukonzern Xstrata und dem Rohstoffhändler Glencore steht auf tönernen Füssen: Zwar hat Glencore-Chef Ivan Glasenberg das Angebot für Xstrata erhöht, doch offenbar sind mehrere Investoren nach wie vor nicht zufrieden, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Diverse Aussagen von Investoren zielen in diese Richtung, unter anderem der Aktionärsvertreter Hermes, der in einem Leserbrief an die «Financial Times» empfahl, die Fusion abzulehnen.

Zuvor hat Glencore das Umtauschverhältnis auf 3,05 von 2,8 Glencore-Titeln pro Xstrata-Papier erhöht. Der Investmentfonds von Katar als grösster Xstrata-Aktionär fordert sogar 3,2. Wie sich der Grossaktionär aus dem Golfstaat entscheidet, wird nach der offiziellen Stellungnahme von Xstrata erwartet. Sie ist spätestens am 24. September fällig.

(chb/awp)

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