Das Sicherheitstechnologie-Unternehmen Dorma+Kaba hat im ersten gemeinsamen Geschäftsjahr den konsolidierten Umsatz um 2,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Franken gesteigert. Der Gewinn auf Pro-forma-Basis reduzierte sich aufgrund von Integrationskosten um 69,4 Millionen auf noch 117,2 Millionen Franken. Im Zusammenhang mit der Integration fielen Sonderaufwendungen von 89,4 Mio. Franken an, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die operativen Ziele und Meilensteine bezüglich des Integrationsprozesses seien erreicht, der Prozess soll bis Ende des Geschäftsjahres 2017/2018 weitgehend abgeschlossen sein.

Das organische Wachstum belief sich im Berichtszeitraum auf 2,3 Prozent. Das EBIT erreichte auf einer Pro-forma-Basis 278,2 Mio. Franken, was einem Anstieg von 10,4 Prozent gleichkommt. Auf den 1. September 2015 war Kaba im Unternehmen Dorma+Kaba aufgegangen, das aus dem Zusammenschluss der deutschen Dorma und der Zürcher Kaba hervorging. Für die Geschäftsjahresbilanz wurden für wichtige Finanzdaten zusätzliche Pro-forma-Angaben gemacht, als wäre die Dorma Gruppe bereits seit dem 1. Juli 2015 konsolidiert.

Mittelfristige Ziele bestätigt

Das Unternehmen erwartet im Geschäftsjahr 2016/2017 zu konstanten Wechselkursen eine organische Wachstumsrate von rund 3 Prozent. Bestätigt wurde die mittelfristige Zielsetzung, wonach erstmals für das Geschäftsjahr 2018/19 eine EBITDA-Marge von 18 Prozent erreicht werden soll.

Anzeige

(sda/mbü/ama)