Fussballstar Lionel Messi muss wegen des Verdachts auf Steuerbetrug vor Gericht erscheinen. Die spanische Justiz eröffnete ein formelles Ermittlungsverfahren gegen den 25-jährigen Superstar des FC Barcelona, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in der katalanischen Metropole mitteilte.

Vortraben zum CL-Start

Messi wurde zusammen mit seinem Vater für den 17. September zu einem Gerichtstermin in der Kleinstadt Gavá vorgeladen. Dies ist der Tag des Auftaktes der neuen Champions-League-Saison. Die Richterin habe dem Gesuch der Staatsanwaltschaft stattgegeben, Messi und sein Vater würden damit jetzt «als Verdächtige eingestuft», sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde der Nachrichtenagentur AFP.

Dem argentinischen Weltfussballer wird vorgeworfen, zusammen mit seinem Vater in den Jahren 2007 bis 2009 insgesamt 4,16 Millionen Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Dazu sollen sie Einnahmen aus Messis Vermarktungsrechten in Steueroasen wie Belize und Uruguay umgelenkt haben, um sie vor den spanischen Behörden zu verstecken.

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Messi bestreitet alle Vorwürfe

Messi hat die Vorwürfe vehement zurückgewiesen. «Wir haben immer unsere Steuerverpflichtungen erfüllt und sind dabei dem Rat unserer Steuerberater gefolgt, die dafür sorgen werden, dass die Situation aufgeklärt wird», hatte er vor einigen Tagen auf seiner Facebook-Seite erklärt.

(muv/chb/sda)