Glencore-CEO Ivan Glasenberg hat sich wohl nicht besonders ausführlich mit seinem Vertrag mit der Firma vom 28. April beschäftigt: Laut einem Bericht der Online-Ausgabe des englischen „Guardian“ steht im Vertragstext des Firmenchefs, er habe sich an alle Regeln und Vereinbarungen der Firma „Galaxy International plc“ zu halten und derselben Firma und allen ihrer Gruppe angehörenden Gesellschaften jegliches Fehlverhalten der Angestellten berichten. Ein Problem gibt es nur: Die Firma „Galaxy International plc“ existiert überhaupt nicht.

Ein Informant aus der Kanzlei Linklater, die den Vertrag aufgesetzt hat, habe dem „Guardian“ gegenüber erklärt, dies sei ein Fehler, der „ein bisschen peinlich“ sei. Galaxy sei der Codename für Glencore gewesen. Da das allerdings für alle Beteiligten offensichtlich sei, müsse man den Vertrag nicht neu aufsetzen.

(laf)